Zur Himalaya-Tradition

Wie weit die Kette der Lehrer und Schüler der Himalaya-Tradition zurückreicht, lässt sich nicht genau belegen, jedoch unbestritten handelt es sich um einen jahrtausendealten Yogaweg, der bis heute lebendig ist und in Deutschland im Wesentlichen durch das Himalaya-Yogazentrum in Hamburg und deren Lehrer und Schüler vertreten wird. Dies ist ein Ort, der sowohl zum Yoga üben und - vertiefen wie zum intensiven Studieren einlädt.

Als große Vertreter dieser Tradition sind Sri Swami Rama (gestorben 1996) und Swami Veda Bharati zu nennen. Unzählige großartige Lehrer mehr sind daraus hervor gegangen.

In dieser Tradition wird die Erfahrung der (inneren wie äußeren) Freiheit und der Weg zum „eigenen inneren Lehrer“ betont. Selbstbestimmung, Selbsterfahrung stehen im Mittelpunkt durch liebevolle aber frei lassende Begleitung von außen.

“You are the architect of your life“, „du bist der Architekt deines Lebens“ ist ein zentraler Leitsatz dieser Schulung.

Eine weitere wichtige und heraus zu hebende Rolle spielt in dieser Tradition die mantra Meditation und stufenweise eingeführte Initiation der Schüler und Schülerinnen, in, wenn gewollt, intensive Übungserfahrungen.

Mein Unterricht...

...ist natürlich geprägt durch diese Tradition, es fließen auch andere Erfahrungen anderer Schulen und Traditionen, mein Studium der Erziehungswissenschaften und therapeutische Weiterbildungen und der persönliche Weg mit ein.

Mir ist das achtsame und auch immer wieder individuelle Üben mit Körper, Atmung, Geist und seelischen Aspekten gleichermaßen wichtig, was einen tiefen gesundheitlichen und transformierenden Einfluss haben kann. Auch im Gruppenunterricht ist dies möglich und umsetzbar.

Versteht man die Tiefe, die Fülle und den Reichtum dieser Methode und Tradition, so kann Yoga ein Wegbegleiter für unser Leben allgemein werden.

Grundsätzlich können alle Menschen Yoga üben, unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Beeinträchtigungen durch Krankheit oder Behinderung.